Sehenswürdigkeiten im
Hüttertal und der Umgebung
Schloss Klippenstein
Im 13. Jahrhundert als Burg auf Fels errichtet und später zum Jagdschloss umgebaut, bietet das alterwürdige Gebäude seinen Gästen mehr als nur alte Mauern. Stadtgeschichte in verschiedenen Facetten, Kunst und Kultur. Entdecken Sie das Schloss am Eingang zum Hüttertal.
Schlossberg
Auf dem unzugänglichen Bergsporn am Schloss Klippenstein sind 1767/68 archäologische Funde aus der römischen Kaiserzeit dokumentiert worden.
Hundestallbrücke
Folgt man dem Weg am Schloss Klippenstein entlang der Röder, kommt man an die Einbogen-Steinbrücke, welche 1781 erbau wurde. Sie führte einst zu den Wohnungen der herrschaftlichen Jäger und zu deren Hundeställen und weiter über Wallroda und Fischbach zum "Königlichen Postweg" (heute die B6).
Schloßmühle
Die älteste Mühle Radebergs steht unweit des Schloss Klippenstein und wurde 1445 erstmals erwähnt. Bis 1996 war sie als Getreidemühle in Betrieb. Noch heute läuft die Mühle zum Schaumahlen und ist ein historisches Kleinod für Radeberg und seine Gäste.
Bauernbrüche
Über Millionen von Jahren hat sich die Röder in den Fels eingeschnitten. An drei Stellen fand auch der Abbau von Gestein als Baumaterial statt. So verbergen sich unter den oberen lockeren Schichten Gesteine aus Grauwackehornfels und Zweiglimmergranodiorite.
Felsvorsprung "Tote Frau"
1756 ist eine Botenfrau aus Pulsnitz auf dem Weg zum Amtsgericht im Schloss Klippenstein bei einem Schneesturm tödlich verunglückt. Sie kam vom Weg ab und stürzte von dem Felsvorsprung. Eine Informationstafel erinnert an das Unglück.
Knochenstampe
Die sogenannte "Knochenstampe" wurde 1860 vom Hüttermühlen-Besitzer Carl Gottfried Mißbach als Ölmühle erbaut und später zur Knochenmühle umgebaut. Sie diente dem Zermahlen von Knochen für Leim und Düngemittel und ist heute ein Wohnhaus.

Hinsche-Gedenkplatz
Max Hinsche (1896-1939) verbrachte große Teile seiner Jugend im Hüttertal und war neun Jahre im Auftrag des Tierkundemuseums Dresden in Kanada als Trapper, Großwildjäger und Tierpräparator unterwegs. In die Heimat zurückgekehrt, verfasste er zu seinen Expeditionen Publikationen, wie das Buch "Kanada wirklich erlebt", und hielt Vorträge.

Hüttermühle
Im 16. Jahrhundert begann die Mühlengeschichte im Hüttertal. In ihrer jüngeren Geschichte glänzte die historische Mühle als beliebte Radeberger Ausflugsgaststätte, bis sich 2010 die Türen für immer schlossen. Bis heute schlugen alle Versuche der Sanierung und Widerbelebung fehl. Das Gebäude verfällt leider immer mehr. Zu besichtigen ist die Hüttermühle derzeit nur von außen, ob das aktuelle Sanierungsvorhaben der Stadt Radeberg umgesetzt werden kann, steht noch nicht fest.
Arnhold-Denkstein
Der 1790 vom Besitzer des Vorwerks "Friedrichstal" Generalmajor Friedrich von Fröden, gestiftete Denkstein erinnert an seinen Nachbarn, den in Radeberg hoch angesehenen Besitzer der Hüttermühle, Johann Gottfried Arnhold.

Felixturm
Der 16 Meter hohe Turm auf Wallrodaer Flur wurde 1824 von Amtsmaurermeister Tüllmann erbaut. Auftraggeber war der Kleinwolmsdorfer Rittergutsbesitzer Freiherr Gutschmid, der den Turm auf dem Schafberg für seinen Sohn Felix errichten ließ. Der Felixturm diente ursprünglich als privates Observatorium und wurde zeitweise als Gaststätte betrieben.

Planetenwanderweg
Der Planetenlehrpfad wurde 1994 durch den Radeberger Verein Freundeskreis Sternwarte e. V. angelegt und reicht vom Schloss Klippenstein bis zum Felixturm. 9 Metalltafeln erzählen lehrreiches zu den Planeten unseres Sonnensystems.

Altes Stadtbad
Früher nutzten Bevölkerung und Mühlenbesitzer die Stauanlagen vor den Mühlgräben häufig für Badezwecke. 1868 wurde am Mühlgraben der Schloßmühle eine Badestelle für Männer und ältere Knaben errichtet. 1883 gab es hier ein Badehaus und es wurden Badekarten verkauft.

Orchideenwiese
Im Hüttertal findet man einige naturbelassene Wildwiesen. Sehr sehenswert in den Monaten Mai und Juni ist die Feuchtwiese hinter dem Bogenschießplatz. Hier wächst das breitblättrige Knabenkraut, eine Orchideenart.

Röderzauber
Die Röder, welche sich durch das Städtchen Radeberg sowie das Hüttertal bis nach Wallroda schlängelt, hat einen fast ursprünglich naturbelassener Bachverlauf. Wild verwachsen mit Bachkrümmungen, Sandbänken, Strudelstellen aber auch stillen Fließstellen - die Röder verzaubert märchenhaft zu jeder Jahreszeit und bietet Tieren und Pflanzen gute Lebensbedingungen.

Rundwanderweg mit Infotafeln
Folgen Sie gern unseren ausgewiesenen Wanderwegen, beispielsweise dem Hinsche-Rundweg. Entlang der Wegstrecken gibt es viel zu entdecken. Interessante Informationen finden Sie auf den Informationstafeln am Wegesrand, u. a. an der Sitzgruppe am Hinscheweg, an der Hüttermühle oder am Bogenschießplatz.









